Wer sich mit den Landschaften, Stillleben, Porträts und Environments des 1964 in Berlin geborenen und heute in Manker bei Fehrbellin lebenden Malers, künstlerischen Gestalters von Möbeln und Interieurs und Filmemachers Anton Henning auseinandersetzen will, hat dazu derzeit unter anderem im Kunstmuseum Bonn und noch bis zum 25. Januar 2026 in der Sammlung Philara in Düsseldorf Gelegenheit. Henning greift in seinen Malereien Arbeiten von Künstler wie Tizian, Rembrandt und Courbet, Picasso, Matisse, Modigliani und Guston auf und gewinnt ihnen in der Kombination und Verschmelzung von Eigenem und Fremdem neue Dimensionen ab. Er präsentiert sie zusammen mit selbst entworfenen und zugekauften Möbeln in raumfüllenden Salons. Die farblich abgestimmten begeh- und benutzbaren Installationen ergeben ein Gesamtbild, das Henning „Interieur“ nennt.

ham, 13. Januar 2026

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