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Herausgeber: Schweizerische St. Lukasgesellschaft

Redaktionsleitung: Alexia Zeller. Co-Redaktion: Veronika Kuhn, Pia Zeugin

CH – 6238 Baldegg, 2021, Sekretariat der Lukasgesellschaft, Ferrenweg 4. 144 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Broschur, Format 30 x 22,5 cm, 25,00 SFr. inklusive Versandkosten für Nichtmitglieder / 20,00 SFr. inklusive Versandkosten für Mitglieder

Die 1924 in Olten gegründete Schweizerische St. Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche / SSL (vergleiche dazu https://lukasgesellschaft.ch) versteht sich als Netzwerk für Architektinnen und Architekten, Kunstschaffende, Theologinnen und Theologen, Kunsthistoriker*innen, weitere Fachleute und Interessierte sowie für Institutionen wie Kirchen, Kirchengemeinden, Denkmalpflegen, Hochschulen und Bildungshäuser. Sie bietet fachliche Beratung beim Bau, Umbau und bei der künstlerischen Ausstattung von Kirchen und spirituellen Räumen, Hintergrundinformationen für Ausstellungen und Medien, Exkursionen, Studienreisen, Ausstellungen, regionale Treffen und Tagungen an. In ihren Jahrbüchern publiziert sie Fachartikel, Werkbeispiele und aktuelle Nachrichten zu den Themenbereichen Architektur, Kunst, Theologie und Spiritualität. 

Ihr ›Jahrbuch 2019 – 2021 profan‹ ist dem Verhältnis von Profanität und Sakralität gewidmet. Neben kompakten Artikeln über heilige und profane Räume, die Sakralisierung des Alltags in der Trauerkultur des 19. Jahrhunderts, Bäumen als Spuren des Sakralen und anderes werden jüngst entstandene Bauten wie der ›Raum für Geburt und Sinne‹ in Hittisau (vergleiche dazu https://www.frauenmuseum.at/geburt-sinne), Umbauten wie der der Peterskirche in Luzern (vergleiche dazu https://www.msa-architekten.ch/peterskapelle), neue Glasfenster wie André Thomkins Fenster für die Kirche von Sursee (vergleiche dazu https://reformiert.info/de/recherche/wie-die-kirche-sursee-zu-den-kostbaren-fenstern-des-renommierten-kuenstlers-andre-thomkins-kam-20383.html) und Horst Thürheimers Fenster für die Kirche Heilig Geist, Zürich-Höngg (vergleiche dazu https://hoengger.ch/leuchtende-farben-fuer-die-heilig-geist/) und Malereien wie Corinne Güdemanns ›Acht Frauen‹ in der Kirche St. Stephan in Therwil (vergleiche dazu https://www.kath.ch/newsd/die-acht-frauen-von-therwil/) vorgestellt. 

Dazu kommen Nachrichten wie der Rückblick auf das Reformationsjubiläum 2019, die Vorstellung von Nina Gamsachurdias Stele ›Lapis solaris‹ in der Bahnhofskirche Zürich (vergleiche dazu https://www.zhref.ch/medienfolder/files/zhref-flyer-kunst-bahnhofkirche-20-jahre.pdf) und Rezensionen. Ein Nachruf auf die 2020 im Alter von 76 Jahren verstorbene Schweizer Kunsthistorikerin und Künstfördererin Marianne Gerny schließt das Jahrbuch ab.

Der abwechslungsreiche und überaus anregende Band zeigt einmal mehr, dass es eines ist, eine möglichst gute und breitenwirksame Arbeit zu leisten und ein anderes, sie zu dokumentieren und über den Kreis der unmittelbar Beteiligten hinaus bekannt zu machen.

ham, 19. April 2022

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